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Motorradführerschein Klasse A1: Der Einstieg ins Zweirad

Leichtkrafträder bis 125 ccm Hubraum und maximal 11 kW Motorleistung – der Klasse A1 Führerschein ist der ideale Einstieg in die Motorradwelt.

Die Klasse A1 ist der perfekte Einstieg für alle, die früh auf zwei Rädern unterwegs sein möchten. Mit dem sogenannten 125er-Führerschein darfst du Leichtkrafträder fahren, die maximal 125 Kubikzentimeter Hubraum und nicht mehr als 11 kW Motorleistung haben. Das entspricht etwa 15 PS – genug für eine menge Fahrspaß, aber noch überschaubar für Einsteiger.

Mindestalter: 16 Jahre
Bis 125 ccm & 11 kW
Inklusive Klasse AM

Was darf man mit Klasse A1 fahren?

Der Klasse A1 Führerschein berechtigt dich zum Führen von Leichtkrafträdern mit bis zu 125 ccm Hubraum und maximal 11 kW Leistung. Zusätzlich ist die Klasse AM eingeschlossen, die leichte Kleinkrafträder bis 50 ccm und bis zu 45 km/h abdeckt.

Leichtkrafträder

Motorräder bis 125 ccm Hubraum und maximal 11 kW Motorleistung. Leichtkrafträder dieser Klasse eignen sich gut für den Einstieg ins Motorradfahren.

Klasse AM eingeschlossen

Mit A1 darfst du auch Kleinkrafträder bis 50 ccm und 45 km/h fahren – ideal für Roller oder Mopeds in der Stadt.

Kein Vorbesitz nötig

Die Klasse A1 kann ohne vorherige Führerscheinklasse erworben werden. Du brauchst also keinen M, S, L oder T Vorbesitz.

Voraussetzungen für den Klasse A1 Führerschein

Bevor du mit der Ausbildung starten kannst, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Mindestalter 16 Jahre

Du musst mindestens 16 Jahre alt sein. Die Ausbildung darf bereits ein halbes Jahr vor dem Geburtstag begonnen werden – mit 15,5 Jahren also.

Sehtest erforderlich

Ein Sehtest ist Pflicht und muss vor der Antragstellung beim Amt gemacht werden. Er bescheinigt, dass du ausreichend gut siehst.

Erste-Hilfe-Kurs

Der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses ist ebenfalls erforderlich. Dieser Lehrgang dauert usually einen Tag und wird überall angeboten.

Theoretische Ausbildung

Der theoretische Unterricht findet in Doppelstunden zu je 90 Minuten statt und umfasst sowohl allgemeinen Grundstoff als auch klassenspezifischen Lernstoff.

Ersterwerb

Wenn du noch keinen anderen Führerschein hast, brauchst du 12 Doppelstunden Grundstoff und zusätzlich 4 Doppelstunden klassenspezifischen Stoff. Das sind insgesamt 16 Doppelstunden à 90 Minuten.

Erweiterung

Wenn du bereits Klasse M, S, L oder T besitzt, reduziert sich der Umfang: Du benötigst nur 6 Doppelstunden Grundstoff plus 4 Doppelstunden klassenspezifischen Stoff.

Theorieprüfung

Nach Abschluss der Ausbildung musst du eine theoretische Prüfung bestehen. Diese umfasst 30 Fragen und muss mit maximal 10 Fehlerpunkten bestanden werden.

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung ist der wichtigste Teil, um Sicherheit auf dem Motorrad zu gewinnen. Sie besteht aus mehreren Komponenten.

Grundausbildung

Die Grundausbildung richtet sich nach deinen persönlichen Fahrfertigkeiten. Der Fahrlehrer bestimmt, wie viele Übungsstunden du brauchst, bis du bereit für die Prüfung bist.

Überlandfahrten: 5 Stunden

5 Stunden á 45 Minuten Überlandfahrt sind Pflicht. Hier lernst du das Fahren außerhalb der Stadt auf Landstraßen und außerörtlichen Straßen.

Autobahnfahrten: 4 Stunden

4 Stunden á 45 Minuten auf der Autobahn bereiten dich auf schnelles Fahren und richtiges Verhalten auf der Autobahn vor.

Nachtfahrten: 3 Stunden

3 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung oder Dunkelheit sind ebenfalls vorgeschrieben. Du lernst, wie du mit der eingeschränkten Sicht umgehst.

Erforderliche Antragsunterlagen

Für die Antragstellung beim Amt brauchst du folgende Dokumente:

Sehtest

Ein aktueller Sehtest, der nicht älter als 2 Jahre ist. Erhältlich beim Optiker oder beim Arzt.

Erste-Hilfe-Kurs

Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses mit mindestens 8 Unterrichtsstunden. Der Kurs wird von vielen Anbietern angeboten.

Biometrisches Lichtbild

Ein aktuelles biometrisches Passfoto für den Führerschein. Achte darauf, dass es den aktuellen Bestimmungen entspricht.

Vom A1 zum A2: Der nahtlose Aufstieg

Viele начинают mit Klasse A1 und steigen später auf Klasse A2 um. Der Vorteil: Einige Inhalte der Ausbildung können angerechnet werden, und du bist bereits routiniert auf zwei Rädern unterwegs.

Mit Klasse A2 darfst du dann Krafträder mit bis zu 35 kW (48 PS) fahren – also deutlich stärkere Motorräder. Der Aufstieg ist jederzeit möglich und empfehlenswert, wenn du mehr Leistung möchtest.

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Passt der Klasse A1 zu dir?

Du bist 16 oder älter und möchtest mobil auf zwei Rädern sein? Der Klasse A1 Führerschein ist der perfekte Einstieg: Überschaubare Leistung, günstige Versicherung und du sammelst erste Erfahrung auf der Straße. Wenn du später mehr Power willst, steigst du einfach auf A2 um.

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